Qi Gong Svenja Grothe-Braun
(c) 2019 Svenja Grothe-Braun
Qigong - was ist das? Qigong ist ein chinesisches Übungssystem, das die Elemente Bewegung, Konzentration, Vorstellungskraft und Mediation verbindet. Die Bewegungsabläufe sind zumeist langsam und fließend. Es umfasst verschiedene Stile und vielfältige Übungen, die z.T. mehr als tausend Jahre alt sind. Die Harmonisierung des Qi- mit dem Ziel der Gesunderhaltung oder des Gesundwerdens- ist das Grundprinzip, das allen Übungen zugrunde liegt. Der Begriff Qi Gong ist dagegen relativ jung, er wird seit den fünfziger Jahren zunehmend verwendet und meint alle Übungen, bei denen es darum geht, das Qi zu stärken, auszugleichen, also positiv im Körper zu beeinflussen.           Qi = „Lebensenergie“         Gong = „Arbeit“, „Pflege“ oder „Arbeit“ Qigong ist ein wesentlicher Teil der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) und dient der körperlichen und mentalen Gesunderhaltung. Das Wechselspiel von Bewegung, Atemregulierung und Visualisierung/ Vorstellung führt zu einer gesunden Balance von Entspannung und Anspannung. Qigong fördert und unterstützt u.a.: - die Körperliche und geistige Entspannung - Körperhaltung/ Aufrichtung der Wirbelsäule - die Durchblutung der Muskeln - die Beweglichkeit der Gelenke - die Dehnung von Sehnen und Faszien - den Gleichgewichtssinn - Achtsamkeit - Konzentration - vertiefte Atmung - das Immunsystem Für wen ist Qigong geeignet? Qigong ist altersunabhängig und gleichermaßen geeignet für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Es ist ein guter Weg zur Stressbewältigung und Hilfe zur Selbsthilfe. Viele Übungen können sowohl im Stehen als auch im Sitzen ausgeführt werden. Regelmäßiges Üben verstärkt die positive Wirkung von Qi Gong. Qigong ist eine Hilfe bei u.a. folgenden Beschwerden: - Rückenschmerzen, Fehlhaltungen, Gelenkproblemen - Schlafstörungen, Stress und Erschöpfung - Bluthochdruck, Kreislaufbeschwerden - Stressbedingte Symptome wie z.B. Kopfschmerzen, Verspannungen, Reizmagen/-darm - Burnout Es ersetzt nicht den Besuch beim Arzt.
Qi Gong